Zitate

 

"Man muß das Wahre immer wiederholen,weil auch der Irrtum um uns her
immer wieder gepredigt wird und zwar nicht von einzelnen,
sondern von der Masse, in Zeitungen und Enzyklopädien,
auf Schulen und Universitäten. Überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm
wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist."

Goethe zu Eckermann


"Die Mehrheit? Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn; Verstand ist stets bei Wen'gen nur gewesen. Bekümmert sich um's Ganze, wer nichts hat?
Hat der Bettler eine Freiheit, eine Wahl? Er muß dem Mächtigen, der ihn bezahlt,
Um Brot und Stiefel seine Stimm' verkaufen. Man soll die Stimmen wägen,
und nicht zählen; Der Staat muß untergehen, früh oder spät,
Wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet."

F. Schiller
Demetrius, SW 3 S. 174


"... denn jeder Einzelne übt mit seinem Denken und Handeln Einfluß auf unsere kulturelle
Evolution aus und ist damit verantwortlich für unser Werden.
Erst mit dieser umfassenden Erkenntnis wird sich der mündige, wissende, ganzheitliche germanische Menschtypus wieder entwickeln,
der eingebunden in seinem kulturellen und völkischen Erbe für
sich und seine Umwelt volle Verantwortung übernimmt.

Ein „Übermensch“, der die Fiktionen seiner Zeit überwindet,
wieder zum gestaltenden Herren seines Schicksals wird,
keinem unerreichbaren Gotte mehr unterworfen ist,
sondern zum wissenden und wirkenden Teil des Göttlichen wird."

Siegrun Heidenreich


"Ich begrüße alle Anzeichen dafür, daß ein männlicheres, ein kriegerisches Zeitalter anhebt, das vor allem die Tapferkeit wieder zu Ehren bringen wird! Denn es soll einem noch höhreren Zeitalter den Weg bahnen und die Kraft einsammeln, welche jenes einmal nötig haben wird - jenes Zeitalter, das den Heroismus in die Erkenntnis trägt und Kriege führt um der Gedanken und ihrer Folgen willen.

Dazu bedarf es für jetzt vieler vorbereitender tapferer Menschen, welche doch nicht aus dem Nichts entspringen können - und ebensowenig aus dem Sand und Schleim der jetzigen Zivilisation und Großstadt-Bildung: Menschen, welche es verstehen, schweigend, einsam, entschlossen, in unsichtbarer Tätigkeit zufrieden und beständig zu sein: Menschen, die mit innerlichem Hange an allen Dingen nach dem suchen, was an ihnen zu überwinden ist: Menschen, denen Heiterkeit, Geduld, Schlichtheit und Verachtung der großen Eitelkeiten ebenso zu eigen ist, als Großmut im Siege und Nachsicht gegen die Eitelkeiten aller Besiegten: Menschen mit einem scharfen und freien Urteil über alle Sieger und über den Anteil des Zufalls an jedem Siege und Ruhme: Menschen mit eigenen Festen, eigenen Werktagen, eigenen Trauerzeiten, gewohnt und sicher im Befehlen und gleich bereit, wo es gilt, zu gehorchen, im einen wie im anderen gleich stolz, gleich ihrer eigenen Sache dienend: gefährdetere Menschen, fruchtbarere Menschen, glücklichere Menschen!

Denn glaubt es mir! - das Geheimnis um die größte Fruchtbarkeit und den größten Genuß vom Dasein einzuernten, heißt: gefährlich leben! Baut eure Städte an den Vesuv! Schickt eure Schiffe in unerforschte Meere! Lebt im Kriege mit euresgleichen und mit euch selber! Seid Räuber und Eroberer, solange ihr nicht Herrscher und Besitzer sein könnt, ihr Erkennenden! Die Zeit geht bald vorbei, wo es euch genug sein durfte, gleich scheuen Hirschen in Wäldern versteckt zu leben! Endlich wird die Erkenntnis die Hand nach dem ausstrecken, was ihr gebührt - sie wird herrschen und besitzen wollen, und ihr mit ihr!"

Friedrich Nietzsche
Die fröhliche Wissenschaft


"Aus Germaniens schweifender Alliebe
machte JUDA den Erlösungswahnsinn."

Ludwig Klages (1872 - 1956)
Lebensphilosoph & Metaphysiker des Heidentums
"Rhythmen und Runen", S. 250


“Die, welche die Vergangenheit kontrollieren,
kontrollieren die Zukunft; und die,
welche die Gegenwart kontrollieren,
kontrollieren die Vergangenheit."

George Orwell


"Aber es ist eine Schande, daß die Teutsche, welche Gott zu dem allerhöchsten
Volck in Europa erhebet, und bey welchen die Ehre den Kayserl.
Titul zu führen stehet, krafft welchen ihrem Oberhaupt das Directorium in
Rep. Gentium Chirstianarum in Europa gebühret, den Ruhm und die Herrlichkeit
ihrer Sprach nicht besser bekant zu machen und außzubreiten trachten."

aus: Michael Praun [1685]


"Ich wollte Held sein, aber ich bin Terrorflieger geworden.
Ich kann dieses (Kriegsverbrechen) nicht verteidigen."

Harold Nash, Britisches Bombenkommando
Der Bombenkrieg, ZDF, 04.02.2003


"Der geistige Mensch hat die Wahl (soweit er die Wahl hat),
entweder Ironiker oder Radikalist zu sein; ein Drittes
ist anständigerweise nicht Möglich."

Thomas Mann (1875-1955)
Literatur-Nobelpreisträger


"Seit einem Vierteljahrhundert lautet der Gemeinplatz der Hoffnungen
auf eine grundumwälzende Veränderung der Verhältnisse:
Es geht den meisten noch viel zu gut, erst wenn es ihnen schlecht geht,
kann es anders werden. Dieser Gemeinplatz übersieht, daß eine Verelendung zwei
Haltungen erzeugt, die eine lange Dauer der Zustände garantieren:
die soziale Scham der Betroffenen und die asoziale Gleichgültigkeit der Verschonten, bzw. der Nutznießer.

Eine Verelendung muß landauf, landab unerträglich werden, um Empörung zu wecken. Oder es muß sich ein Moment hinzugesellen, das die Remedur beschleunigt. Das ist der Fall, wenn der Ausbeuter zum Blutsauger wird,
wenn die öffentliche Hand die Peitsche schwenkt, wenn also der
Verelendung sich Unterdrückung addiert."

Hans-Dietrich Sander


"Die Jahre von 1933 bis 1938 sind selbst aus der distanzierten Rückschau
und in Kenntnis des Folgenden noch heute ein Faszinosum insofern,
als es in der Geschichte kaum eine Parallele zu dem politischen
Triumphzug Hitlers während jener ersten Jahre gibt."

"Statt Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit herrschten Optimismus und Selbstvertrauen.
Machte nicht Hitler wahr, was Wilhelm II. nur versprochen
hatte, nämlich die Deutschen herrlichen Zeiten entgegenzuführen?
War er nicht wirklich von der Vorsehung auserwählt, ein Führer wie er
einem Volk nur einmal in tausend Jahren geschenkt wird?"

"Und was die Juden anging: Hatten sie sich nicht in der Vergangenheit doch
eine Rolle angemaßt, die ihnen nicht zukam? Mußten sie nicht endlich mal
Einschränkungen in Kauf nehmen? Hatten sie es nicht vielleicht
sogar verdient, in ihre Schranken gewiesen zu werden?"

Philipp Jenninger, Bundestagspräsident
in seiner Gedenkrede zum 50. Jahrestag der "Reichskristallnacht", 1988.
Diese Zitate bilden jene Kernsätze in Jenningers Rede,
deretwegen er zum Rücktritt gezwungen wurde (11.11.1988).


"Ich erkläre, die deutsche Sozialdemokratie hat 1945 als erste
Partei Deutschlands und der Welt erklärt:
Die Oder-Neiße-Grenze ist unannehmbar als Grenze.
Ich erkläre weiter:
Keine deutsche Regierung und keine deutsche Partei kann bestehen,
die die Oder-Neiße- Grenze anerkennen will."

Kurt Schumacher
am 4. März 1951 auf einer Groß-
kundgebung der SPD in West-Berlin


"Das deutsche Volk wird niemals die
Oder-Neiße-Linie als Grenze anerkennen!"

Konrad Adenauer
vor dem deutschen Bundestag
am 20.10.1953


"Was ist das für ein Volk,
das seine 'Großvätergeneration' in Ausstellungen
als Mörder verunglimpft und gleichzeitig seine '
Enkelgeneration' als 'Fremdenlegionäre der US-Polizei'
in dieselben Partisanengebiete schickt?"

Werner Nixdorf, 1999


"Der Gedanke geht der Tat voraus wie der Blitz dem Donner.
Der deutsche Donner ist freilich auch ein Deutscher und ist nicht sehr
gelenkig und kommt etwas langsam herangerollt; aber kommen
wird er, und wenn ihr es krachen hört, wie es noch niemals
in der Weltgeschichte gekracht hat, so wißt:
der deutsche Donner hat endlich sein Ziel erreicht."

Heinrich Heine
"De l´Allemagne", 1835


"Ein Deutscher ist großer Dinge fähig, aber es ist unwahrscheinlich,
daß er sie tut: denn er gehorcht, wo er kann, wie dies einem
an sich trägen Geiste wohltut. Wird er in die Not gebracht, allein zu stehen
und seine Trägheit abzuwerfen, ist es ihm nicht mehr möglich,
als Ziffer in einer Summe unterzuducken..., - so entdeckt er
seine Kräfte: dann wird er gefährlich, böse, tief, verwegen und bringt
den Schatz von schlafender Energie ans Licht, den er in sich trägt,
und an den sonst niemand (und er selber nicht) glaubte."

Friedrich Nietzsche
"Morgenröte", 1881


"Ist es wirklich das Ziel zehntausendjährigen Aufwands,
aus aller Farbigkeit und Eigenart menschlicher Stämme eine
marastische (sich verzehrende) Mischung zu brauen?"

Walter Rathenau


"Das lebhafteste Vergnügen,
das ein Mensch in der Welt haben kann,
ist neue Wahrheiten zu entdecken;
das nächste von diesem ist,
alte Vorurteile loszuwerden."

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“Ein Justizkollegium, das Ungerechtigkeiten ausübt,
ist gefährlicher und schlimmer wie eine Diebesbande.
Vor der kann man sich schützen.
Aber vor Schelmen, die den Mantel der Justiz gebrauchen,
um ihre üblen Pressionen auszuführen,
vor denen kann sich kein Mensch hüten,
sie sind ärger wie die größten Spitzbuben in der Welt
und meritieren eine doppelte Bestrafung!”

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Wie wir ohne Ketten geboren sind,
so wünschen wir ohne Zwang zu leben.

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Je mehr man nach der Wahrheit forscht,
desto mehr lernt man sie kennen.
Das forschen und die Aufmerksamkeit
sind ein natürliches Gebet, das wir zu Gott richten,
damit er uns leite, die Wahrheit zu entdecken.
Wenn die christliche Religion wahr ist,
so wird uns die Untersuchung in dem Glauben an sie befestigen;
ist sie aber falsch, welches Glück für uns, den Irrtum abzulegen

Friedrich der Große


"Kann sich das Volk nicht mehr wie ein Mann erheben,
so muß sich ein Mann wie ein ganzes Volk aufrichten."

Gorch Fock
(Johann Kinau)


"Das einzige Schwergewicht, welches der Nordmann mit sich trug,
war der Begriff der persönlichen Ehre.
Ehre und Freiheit trieben die einzelnen in die Ferne und
Unabhängigkeit, in Länder, wo Raum für Herren war,
oder ließen sie auf ihren Höfen und Burgen bis zum letzten
Mann um ihre Selbständigkeit kämpfen."

Alfred Rosenberg


"Es hat keinen Sinn, sich einer Zerstörung entgegenzustellen,
die unaufhaltsam ist.
In der sauberen Begrenzung und im gerüsteten Abwarten liegt
die Kraft kleiner, kriegerischer Gemeinschaften,
denn Fäulnis geschieht nicht im wesentlichen Kern;
und der Bestand, der abgebrochen wird, ist ebenso belanglos
wie jene Kräfte, die sich damit beschäftigen...
...immer auf dem Posten sein, immer rüsten, immer bereit
sein, dem Ruf zu folgen, der an uns ergeht -
und es ist gewiß, daß der Ruf nicht ausbleiben wird..."

Ernst Jünger
"Das Abenteuerliche Herz", 1929


"Kein Fussbreit deutscher Erde soll verloren gehen,
Und ebenso soll kein Titel Deutschen Rechts geopfert
werden, das ist unsere Politik."

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Die Neigung,sich für
fremde Nationalitäten und
Nationalbestrebungen
zu begeistern, auch dann,
wenn dieselben nur auf Kosten
des eigenen Vaterlandes
verwirklicht werden können,
ist eine politische Krankheit,
deren geographische Verbreitung
sich leider auf
Deutschland beschränkt.
(1863 im preußischen Landtag)

Fürst Otto von Bismarck


"Ich bin der Kaiser Österreichs - ein deutscher Fürst!"

Kaiser Franz Joseph


"Auch in unserer Brust schlägt ein stolzes deutsches Herz
und wir räumen niemanden das Vorrecht ein,
deutscher zu empfinden als wir!"

Feldmarschall Radetzky
Antwort des Urösterreichers auf die Gratulation des
Offizierskorps des preußischen Gardekorps zu seinen
Siegen in Mailand 1848 in Mortara und Novara 1849!


"Man kann sich heute nicht in Gesellschaft um Deutschland bemühen; man muß es einsam
tun wie ein Mensch, der mit seinem Buschmesser im Urwald Bresche schlägt und den nur
die Hoffnung erhält, daß irgendwo im Dickicht andere an der gleichen Arbeit sind...

...das war das erste Bewußtwerden von der Pracht des nordischen Heldentums, dessen
Geist noch immer vor den Hühnengräbern Wache hält, jenes besten Erbteils eines Blutes,
das den Gegensatz von Leben und Tod mit besonderer Tiefe und Fruchtbarkeit empfing..."

Ernst Jünger


"Es gibt Augenblicke, wo wir handeln müssen,
auch wenn unsere besten Freunde nicht mitgehen wollen.
Die leise innere Stimme muß bei einem Widerstreit der Pflichten
immer die letzte Entscheidung treffen."

Mahatma Ghandi


"Wir haben den 30jährigen Krieg unseres Jahrhunderts erlebt. Wir sind von den Wellen gläubiger Hoffnung, soldatischer Pflichterfüllung und grenzenloser Verzweiflung wie kaum eine andere Generation hin- und hergeworfen worden, mehr noch, wir haben Gott und Götter sterben sehen.

Der heutige Wohlstand auf Pump oder die anarchistische, egoistische Sucht nach dem individuellen Glück täuschen uns nicht. Sie sind Zeichen der Angst vor dem Untergang. Wir haben diese Angst nicht, weil wir den Umbruch , mehr noch, die Weltenwende ahnen.

Wir sind auf dem Wege, die ewige Wahrheit in den ewig gültigen Gesetzen des Lebens, allen Lebens, zu erkennen... Die Ideologien von gestern zerbrechen an ihren Irrtümern und Lügen. Der Mensch kann ohne Schaden nicht die Welt nach seinem Bilde malen. Die Wahrheit liegt nicht in den Ideologien, sondern in den unverrückbaren ewigen Gesetzen der Natur."

Werner Kuhnt


"Die Voraussetzung dafür, daß die Zeit im Schatten der Weltgeschichte für das ganze deutsche Volk fruchtbar werde, ist die Standfestigkeit von einzelnen und Gruppen, und seien es noch so kleine Minderheiten, die, unbeirrt durch die sogenannte Wirklichkeit des Tages, die Identität der Nation in sich tragen, wahren und verkörpern und sich derart als Hüter der Kontinuität der deutschen Geschichte bewähren, die durch nichts unterbrochen wurde oder wird und aus der nur Schwächlinge zu desertieren versuchen."

Karl Anton Prinz Rohan


"Wir Deutsche sind Hegelianer, auch wenn es nie einen Hegel gegeben hätte, insofern wir
(im Gegensatz zu allen Lateinern) dem Werden, der Entwicklung instinktiv einen tieferen
Sinn und reicheren Wert zumessen als dem, was »ist« - wir glauben kaum an die
Berechtigung des Begriffs »Sein« -; ebenfalls insofern wir unsrer menschlichen Logik nicht geneigt
sind einzuräumen, daß sie die Logik an sich, die einzige Art Logik sei (wir möchten
vielmehr uns überreden, daß sie nur ein Spezialfall sei, und vielleicht einer der
wunderlichsten und dümmsten -)."

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“Euer Geist und eure Tugend diene dem Sinn
der Erde, meine Brüder: und aller Dinge Wert
werde neu von euch gesetzt!
Darum sollt ihr Kämpfende sein!
Darum sollt ihr Schaffende sein!”

Friedrich Nietzsche


“Niemand schafft größeres Unrecht als der, der es in der Form des Rechts begeht.”

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Wenn Väter ihre Kinder gewähren lassen und sich vor ihnen geradezu fürchten, wenn Söhne ohne Erfahrung handeln wollen, wie die Väter, sich nichts sagen lassen, um selbstständig zu erscheinen, wenn Lehrer, statt ihrer Schüler mit sicherer Hand auf den richtigen Weg zu führen, sich vor ihnen fürchten und Staunen, daß ihre Schüler sie verachten, wenn sich die Unerfahrenen den älteren Erfahreneren gleichstellen und in Wort und Tat gegen sie auftreten, die Alten sich aber unter die Jungen setzen und versuchen, sich ihnen gefällig zu machen, indem sie Ungehörigkeiten übersehen oder gar daran teilnehmen, damit sie nicht als vergreist oder autoritätsgierig erscheinen, wenn auf diese Weise verführte Jugend aufsässig wird, sofern man ihr auch nur den mindesten Zwang auferlegen will, weil niemand sie lehrte, die Gesetze zu achten, ohne die keine Gemeinschaft leben kann, dann ist Vorsicht geboten, der Weg droht in die Tyrannei zu führen.

Plato


Felix Dahn

Das höchste Gut des Mannes
ist sein Volk,
Das höchste Gut des Volkes
ist sein Recht.
Des Volkes Seele
lebt in seiner Sprache.
Dem Volk, dem Recht
und seiner Sprache treu,
fand uns der Tag,
wird jeder Tag uns finden.

Felix Dahn


Talleyrand

Die Justiz ist die Hure der Politik!

Talleyrand, Französischer Staatsmann


Martin Luther03

Stoßen können sie,
fällen können sie nicht.

Schlagen können sie,
zwingen können sie nicht.

Martern können sie,
ausrotten können sie nicht.

Verbrennen,ertränken
und aufhängen können sie,
zum Schweigen bringen,
das können sie nicht.

Martin Luther


Hutten

Nicht auf den einen ist ihr Schwert gezückt, gegen uns alle kehrt sich der Sturm. Sie wollen nicht leiden, daß man über ihre Zwingherrschaft schreie, sie wollen ihre Machenschaften und Schleichwege nicht aufgedeckt, ihrem Wahnsinn nicht gesteuert, ihrem Wüten keinen Damm entgegengesetzt wissen. Das ist 's, was sie so erbittert, was sie mit den Zähnen knirschen läßt, so' daß sie nun jede Scham in ihrem Betragen von sich werfen. Ihr aber; die ihr dies klar vor Augen seh, welche Schritte wollt ihr tun, welchen Entschluß wollt ihr fassen? Wenn ihr mich hören wollt, so sage ich:
Jetzt ist 's an Euch, Euch daran zu erinnern, daß ihr Deutsche seid!

Ulrich von Hutten  
21.4.1488-29.8.1523 
"An alle Deutschen”